KAY SAFONOV

七転び八起き – Fall seven times and stand up eight

Es regnet Zulassungen – Halleluja!

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Das habe ich mir schon lange gewünscht! Dass es so gut läuft. Im Juni 2016 habe ich offiziell mein Abitur bestanden und auch noch mit sehr guten Noten. Die letzten zwei Jahre ackern haben sich also gelohnt. Ich glaube, mein Jahr in Japan hat sehr dazu beigetragen dass ich das durchgehalten habe. Immerhin kenne ich jetzt die Ganztagsschule ganz nach japanischer Manier. Da lassen sich zwei Jahre Oberstufe in Deutschland schon überleben. Auch wenn es knapp war zwischendurch. Ich will wirklich keinen Zucker drüber streuen. Die Oberstufe war hart. Es hat keinen Spaß gemacht. Es war viel harte Arbeit. Aber zum Glück habe ich gute Freunde gefunden, mit denen ich den Wahnsinn gemeinsam überleben konnte.

ZulassungMitte Juli war es dann endlich soweit. Ich konnte mich endlich für all meine Wunschuniversiäten bewerben. Das ganze war weniger spannend als ich erwartet habe. Bei allen Universitäten musste man lediglich online ein Formular ausfüllen und schwupps, war man auch schon durch. Aus Hamburg kam dann auch gleich eine Mail. Betreff: Sofortzulassung. Bei den anderen hat es bis jetzt gedauert. Abgesehen von der Freien Universität Berlin haben sich mittlerweile alle bei mir gemeldet und yeah, ich habe den Jackpot geknackt. Ich wurde an allen Universitäten zugelassen. Und zu allererst hat sich die Universität Bonn gemeldet und ich muss ganz ehrlich sein; ich habe mich damals als ich mich nach passenden Studiengängen umgesehen habe sofort verliebt. Kernfach: Asienwissenschaften. Begleitfach: Japanisch. Außerdem kann man wohl auch noch eine zweite Sprache lernen und das ist mein absoluter Traum. Japanisch und Koreanisch lernen. Woah, ich kann es kaum glauben dass ich jetzt wirklich die Möglichkeit dazu bekomme.

Jetzt muss ich nur noch hoffen, dass ich einen Platz im Studentenwohnheim bekomme, denn sonst weiß ich nicht wohin. Zum Glück habe ich aber in Bonn auch schon Freunde gefunden und auch Kontakt zu einem Rotarier der eng mit dem Japan-Austausch zu tun hat. Falls ich also zu Beginn obdachlos bin, habe ich trotzdem ein Dach über dem Kopf. Ich bin voller Optimismus und Vorfreude. Auch wenn es alles noch ein bisschen unreal ist.

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